Zweite deutsch-russische Summer School in Jekaterinburg ein voller Erfolg

Zweite deutsch-russische Summer School in Jekaterinburg ein voller Erfolg

Vom 15. bis 26. August 2016 fand die zweite deutsch-russische Summer School in Zusammenarbeit vom TU-Campus EUREF und der Uralen Föderalen Universität statt. Nach der letztjährigen Durchführung auf dem EUREF-Campus nahmen dieses Jahr 20 deutsche Nachwuchskräfte und Studierende der TU Berlin an dem zweiwöchigen Programm in Jekaterinburg teil. In Vorlesungen, auf Exkursionen und bei Praxis-Trainings lernten deutsche und russische Teilnehmer Herausforderungen und Lösungsansätze im aktuellen Energiesystem kennen.

Gruppenfoto mit Außenministern. © Auswärtiges Amt / Photothek
Gruppenfoto mit Außenministern. ©Auswärtiges Amt / Photothek

Ein Höhepunkt der Summer School war die Eröffnungsveranstaltung, an der die Außenminister beider Länder teilnahmen. Frank-Walter Steinmeier hob in seiner Rede die Wichtigkeit vom gegenseitigen Verstehen hervor, das auch durch Formate wie die deutsch-russische Summer School verbessert werden kann (die Rede ist hier nachzulesen). Sein Amtskollege Sergej Lavrov stimmte zu, dass nicht Verschiedenheiten im Mittelpunkt der Beziehungen stehen sollten und verwies auf Deutschland als Schlüsselpartner Russlands, vermisste aber einheitliche Standards im politischen Handeln.

Anschließend nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit und stellten den Außenministern Fragen zu Außenpolitik, internationalen Beziehungen und energiepolitischen Themen. Nach einem Gruppenfoto zogen sich die Außenminister zu weiteren Gesprächen zurück und das Programm der Summer School ging mit einer Podiumsdiskussion weiter. Sergej Schmatko (ehem. russischer Energieminister), Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger (Kuratoriumsvorsitzender der Wilo Foundation) und Prof. Dr. Frank Behrendt (Geschäftsführer der TU-Campus EUREF gGmbH) diskutierten unter Moderation von Prof. Viktor Koksharov (Rektor der UrFU) über verschiedene Themen, wobei die deutsche Energiewende und die großen fossilen Energiereserven Russlands – wie bei vielen weiteren Diskussionen während Vorträgen der Summer School und außerhalb des Seminarraums – im Mittelpunkt standen.

Die Summer School wurde durch das Engagement verschiedener Sponsoren ermöglicht, die sich zum Teil vor Ort am Programm beteiligten; so hielten etwa Vertreter der auch auf dem EUREF-Campus ansässigen Firmen Schneider Electric und Wilo Vorträge.

 

Die Sponsoren der Summer School 2016
Die Sponsoren der Summer School 2016

 

Einen Bericht der Föderalen Universität Ural zur Eröffnungsveranstaltung finden Sie unter www.urfu.ru/en/news/news/16866.